Kopfballtraining

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Praktische Hilfsmittel für das Kopfballtraining im Verein

Flanken und hohe Bälle sind beim Fußball an der Tagesordnung. Wer wartet, dass der Ball vor seinen Füßen landet, ist jedoch meistens zu spät. Erfolgreiche Stürmer setzen auf das Kopfballspiel und bringen damit selbst die besten Torhüter zur Verzweiflung. Wer unberechenbare Kopfbälle gezielt einsetzen möchte, greift zu Hilfsmitteln für das Kopfballtraining.

Kopfballtraining – vom Pendel bis zum Tischtennis-Tisch

Das Kopfballtraining spielt vor allem im Fußball eine entscheidende Rolle. Stürmer verwerten so hohe Bälle am effektivsten und wuchten Bälle unhaltbar in Richtung Tor. Verteidiger versuchen dagegen, Flanken abzufangen und können mit einem gezielten Kopftreffer gegen den Ball bereits den Konter einleiten. Kopfballtore und Abwehrversuche sind keine Glückssache, sondern werden von den besten Sportlern regelmäßig trainiert, um die Flugbahn des Balles gezielt zu beeinflussen.

Beim gezielten Kopfballtraining helfen verschiedene Hilfsmittel. Kopfballpendel sind dabei die klassische und am weitesten verbreitete Variante. Dieses befestigen Sportler am Tor und können ihre Kopfbälle so im Akkord perfektionieren. Die Tische für Fußball-Tischtennis dienen dagegen zur spielerischen Variante des Kopfballtrainings. Sie fördern vor allem die Koordination und Balance und bereichern jede Trainingseinheit im Fußballverein.

Wie funktionieren Kopfballpendel?

Kopfballpendel sind besonders im Fußballtraining beliebt. Dabei handelt es sich um eine Vorrichtung, an der ein Ball mit einem Seil befestigt ist. Die Pendelanlage wird an einem erhöhten Punkt festgemacht – dabei bietet sich zum Beispiel das Fußballtor an. Die Höhe, in der der Ball hängt, können die Akteure selbst festlegen. So trainieren sie zum Beispiel Flugkopfbälle mit einbeinigem oder beidbeinigem Absprung oder flache Flanken.

Zum Training an der Pendelanlage stößt der Fußballer den Ball mit dem Kopf mittels eines Absprungs und wartet darauf, dass dieser zurückschwingt. Dies ermöglicht ein schnelles und effektives Training von Kopfbällen. Oft werden Kopfballpendel in der Fußballausbildung zweckentfremdet und zum Pass- und Schusstraining genutzt. Dabei hängt man den Ball nur knapp über den Boden.

Für wen eignen sich Kopfballpendel und Pendelanlagen?

In erster Linie werden Geräte für das Kopfballtraining im Fußball eingesetzt. Doch auch in anderen Sportarten helfen sie bei der Verbesserung der Koordination. Angreifer sowie Verteidiger üben mit ihnen das richtige Köpfen zum Stärken der Kopfballtechnik. Dies dient zur Verwertung hoher Bälle, um entweder Torchancen zu kreieren oder diese zu verhindern.

Nicht nur Feldspieler, sondern auch Torhüter verbessern mit Pendelanlagen ihre Fähigkeiten. Einerseits ist mit ihnen auch das Torwarttraining möglich, andererseits müssen moderne Torhüter heute viel stärker ins Spielgeschehen eingreifen und selbst oft außerhalb des Strafraums hohe Bälle mittels eines Kopfballs entschärfen.

Ab welchem Alter können Pendelanlagen verwendet werden?

Inwiefern Kopfbälle die Entwicklung von Kindern negativ beeinflussen können, ist umstritten. Fest steht jedoch, dass das Risiko einer Kopfverletzung beim gezielten Spielen und Trainieren von Kopfbällen steigt. Ohnehin spielen Kopfballtore und hohe Bälle im Kindesalter eine untergeordnete Rolle.

Einige Fußballverbände haben das Kopfballspiel im Jugendbereich gar untersagt. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) empfiehlt das Kopfballtraining erst im Alter von 13 bis 14 Jahren. Somit sollten Jugendtrainer Pendelanlagen erst bei älteren Altersklassen vorsichtig einführen. Der Wechsel vom Klein- auf das Großfeld gilt dabei als ausschlaggebender Zeitpunkt. Frauen und Männer im Erwachsenenalter verschaffen sich mit dem gezielten Kopfballtraining dagegen einen Wettbewerbsvorteil. Doch auch hier sollte auf die Prävention von Kopfverletzungen streng geachtet werden.

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