Klettern

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Kletterausrüstung für Schulen, Vereine und therapeutische Einrichtungen

Wer klettern will, braucht einen geeigneten Ort dafür. Hier geht es um die stabile Wand, an der Klettergriffe angebracht sind. Die Kletteranlage kann als Indoor-Bereich (Kletterhalle und Boulderhalle) oder als Outdoor-Bereich (beispielsweise frei stehender künstlicher Boulderfels) gestaltet sein. Hangboards zum Trainieren der Kraft und Slacklines für das Gleichgewichtstraining gehören in vielen Einrichtungen für Sportklettern einfach dazu. Das ist die eine Seite der Kletterausrüstung.

Kletterausrüstung für mehr Spaß – und Sicherheit

Kletternde brauchen dagegen ihr eigenes Kletterequipment. Auf der Seite der Sportler und Sportlerinnen geht es um Kletter- und Boulderschuhe, um Chalkbags, robuste Hosen, Kletterhelme und ähnliches Zubehör. Für die Sicherheit beim Sport sorgen Klettergurt und Halbautomaten. Viele Schulen, therapeutische Einrichtungen und Kletterhallen bieten dieses Zubehör zum Ausleihen an. Denn nicht jeder, der in der Freizeit gerne klettert, will die Kletterausrüstung kaufen.

Für Einrichtungen: Kletter- und Boulderausrüstung

Selbstverständlich muss die Ausrüstung für Schulen, therapeutische Einrichtungen und Freizeitstätten eine hohe Qualität aufweisen. Klettern gilt als Extremsport, die Ausrüstung ist immer einer hohen Belastung ausgesetzt. Da ist es wichtig, dass Karabiner, Sicherungsgeräte und Seile, Griffe, Wände und weitere Grundausstattung fachgerecht robust ist und der extremen Belastung des Klettersports standhält.

Welche Kletterausrüstung benötigt man zum Klettern und Bouldern?

Unterscheiden lässt sich zwischen der Kletterausrüstung und der Boulderausrüstung. Oft synonym gebraucht, handelt es sich beim Klettern und Bouldern doch um zwei verschiedene Sportarten. Sportklettern ist die exzessive Bewegung in der Vertikalen: Es geht Steilwände hinauf, in der Kletterhalle können die Routen bis zu 25 oder mehr Meter hoch sein. Bouldern dagegen ist das Klettern auf Absprunghöhe. Hier bewegt man sich zwar auch in der Vertikalen, aber nur bis zu einer Höhe von etwa vier Metern. Mit einer entsprechenden Bodenausstattung kann man sich aus dieser Höhe noch relativ gefahrlos fallen lassen.

Bouldernde kommen mit minimaler Kletterausrüstung aus

Wer braucht nun welche Kletterausrüstung? Beim Bouldern benötigen die ambitionierten Sportler und Sportlerinnen robuste, weite Hosen, die jede Bewegung mitmachen und beim Kontakt mit Boulderfels, Klettergriff oder „echtem Fels“ nicht gleich in einzelne Fäden zerfallen. Die im Klettersport beliebten Kletterhelme werden fürs Bouldern nicht benötigt. Dazu kommen in der Regel Boulderschuhe, die die Füße erstens vor dem rauen Material schützen und zweitens viel Halt geben. Es gib aber auch erfahrene Kletternde, die dünnsohlige Skater-Schuhe oder Barfußschuhe bevorzugen. Sogar ganz ohne Schuhe kann man Bouldern, wenn Haut und Fußmuskulatur das hergeben. Das ist aber eher die Ausnahme. Chalk wird benötigt, damit die Hände Grip haben. Die kommen nämlich beim Bouldern schnell ins Schwitzen und sollen trotzdem auf keinen Fall abrutschen. Chalk wird im Chalkbag aufbewahrt, alternativ hat sich in den letzten Jahren das sogenannte Flüssigchalk etabliert.

In Boulderhallen ist der Boden mit weichen Matten ausgelegt. Eigentlich klettern Bouldernde ihren Boulder (Felsen) auch wieder hinunter, aber manchmal rutscht man eben doch ab. Dann sorgen die Matten für eine weiche Landung. Outdoor-Boulderbereiche sind häufig mit einer Sandgrube oder einem Kiesbett versehen, die einen möglichen Aufprall abdämpfen könnten. Wer ein natürliches Klettergebiet besucht, muss hierauf verzichten. Um hier Verletzungen auf dem oft felsigen Untergrund zu vermeiden, gibt es Crashpads. Die etwas dünneren, weichen Matten sind mit Rucksack-Riemen versehen und lassen sich auf dem Rücken gut transportieren. Die Alpenvereine beispielsweise verleihen solche Crashpads an ihre Mitglieder.

Hoch hinaus? Mehr Kletterausrüstung kaufen

An der Kletterwand kann man nicht mehr abspringen, da geht es einfach zu hoch hinaus. Umso wichtiger ist die Sicherheitsausrüstung. In der Kletterhalle sind häufig Karabiner, Umleitpunkte und Seile schon vorhanden (zumindest im Toprope-Bereich), in „freier Wildbahn“ bringt das jeder selber mit. Damit man sich in die Kletterseile einbinden kann, benötigt man zusätzlich spezielles Kletterzubehör, die sogenannte persönliche Sicherheitsausrüstung. Und dazu gehören:

  • Klettergurt: in der Regel ein Hüftgurt, für besonders kleine Kinder oder Menschen mit motorischen Schwächen ein zusätzlicher Brustgurt, alternativ ein Komplettgurt inkl. Beinschlaufen.
  • Sicherungsgerät: anstelle von Tubes besser Halbautomaten wie das GriGri, ClickUp oder ähnliche Geräte
  • Karabiner: Materialkarabiner niemals zum Sichern von Personen verwenden!
  • Expressen für Vorstieg
  • Helm: in Hallen meist verzichtbar, im Gebirge lebensrettend

Crashpads werden in diesem Bereich nicht benötigt, da man nicht auf Absprunghöhe klettert. Kletterschuhe unterscheiden sich übrigens nicht zwangsläufig von Boulderschuhen, die Schuhe können alternativ getragen werden. Allerdings sollte man bedenken: Eine Route über 20 oder mehr Meter Wand nimmt viel mehr Zeit in Anspruch als ein Boulderproblem mit einer Länge von 4, maximal 5 Metern. Die Schuhe sollten also wirklich bequem zu tragen sein und nicht schmerzen. Gleichzeitig sind die technischen Herausforderungen ganz anders gelagert: Bouldern benötigt viel mehr Kraft und Technik, während Wandklettern höhere Anforderungen an die Kondition stellt.

Was zeichnet hochwertige Kletterausrüstung aus?

Kletterausrüstung kaufen sollte man grundsätzlich mit einem Augenmerk auf die Sicherheit. Für Kletterschuhe und -gurte bedeutet das: Wichtig ist ein ausreichend großes Angebot an unterschiedlichen Größen und Passformen. Jeder Körper ist ein bisschen anders gebaut, weshalb die Hersteller bei den Klettergurten ganz unterschiedliche Modelle für Damen, Herren und Kinder anbieten. Passt das Modell, ist nicht nur die Sicherheit gewährleistet: Hoher Komfort ist ein netter Nebeneffekt. Denn der gut sitzende Gurt inkl. Beinschlaufen drückt oder zwickt nirgends. Grundsätzlich sind auch Universalgurte ohne die eher passformorientierte Polsterung erhältlich. Die sind häufig kostengünstiger und lassen sich ebenfalls mit wenigen Handgriffen passend einstellen.

Bei Kletterschuhen sieht es ähnlich aus. Im Bereich von Freizeit, Fitness und Therapie müssen Kletterschuhe zwar Halt bieten und den Fuß schützen, aber sie müssen nicht leistungssteigernd sein. Stattdessen sollten sie möglichst vielen Menschen passen und gerne getragen werden. Wichtig zu wissen: Der Kletterschuh sitzt dann gut und erfüllt seine Aufgabe, wenn die Zehen vorne gerade in der Spitze des Schuhs anliegen. Sie dürfen auch leicht angezogen sein, dann wird die Fußmuskulatur noch mehr entlastet. Der Schuh darf aber weder drücken noch dürfen die Zehen Luft haben.

Kletterausrüstung immer fachgerecht lagern

Hochwertige Kletterausrüstung kauft man nicht jedes Jahr neu. Die einzelnen Teile müssen zwar aufgrund der Abnutzung und natürlicher Materialalterung hin und wieder ersetzt werden. Aber auch bei intensiver Nutzung sollte Kletterzubehör wie Seile, Gurte, Karabiner und Sicherungsgeräte drei bis fünf Jahre durchhalten.

Um möglichst lange Spaß an der Ausrüstung zu haben, sollte sie regelmäßig gepflegt werden. Engmaschige Sichtkontrollen sind nötig, um Schäden frühzeitig zu erkennen:

  • Lagerung Seile: Kletterseile dürfen nur trocken und sauber eingelagert werden. Staub, Sand, Erde und andere Verschmutzungen greifen das Material an. Deshalb bitte nach jedem Einsatz mit der Seilbürste reinigen und trocknen lassen, erst danach verräumen. An einem lichtgeschützten, kühlen und trockenen Ort lagern.
  • Lagerung Klettergurte: Klettergurte mögen es trocken, kühl und lichtgeschützt. Damit sich nichts verhakt oder verknotet, können sie auch hängend gelagert werden.
  • Lagerung Karabiner und Expressen: Eine nach Art des Zubehörs getrennte Lagerung empfiehlt sich insbesondere in Hinblick auf die Karabiner. So geraten Materialkarabiner und Karabiner zum Sichern von Menschen nicht durcheinander.
  • Sichtkontrolle Seile: Leichte Verfärbungen an den Seilen sind kein Mangel oder Schaden. Ist dagegen die äußere Hülle verletzt oder dröseln sich die Seile von den Enden her auf, sollte über Ersatz nachgedacht werden.
  • Sichtkontrolle Karabiner: Metall wird bei hoher Beanspruchung erst matt, dann zeichnen sich Kratzer und Rillen im Material ab. Sind die noch oberflächlich, ist das in Ordnung. Bei tieferen Rillen in den Metallteilen, Bruch oder verbogenen Teilen muss das jeweilige Stück sofort ersetzt werden.
  • Sichtkontrolle Klettergurt: Beim Klettergurt ist vor allem das Auge anfällig, mit dem die Kletternden im Seil eingebunden sind. Reibung schrubbt das Material ab, Fäden lösen sich, die Gurte dröseln auf. Sie sollten dann zeitnah ersetzt werden.
  • Sichtkontrolle Sicherungsgeräte: Hier gilt das Gleiche wie bei den Karabinern. Ist das Material an den Stellen, die häufiger Reibung ausgesetzt sind, nur matt, ist alles in Ordnung. Zeigen sich tiefer gehende Schäden, ist sofort neue Kletterausrüstung erforderlich.
  • Kletterschuhe: Kletterschuhe sollten bei Verleih nach jedem Tragen desinfiziert werden, um Infektionen vorzubeugen. Nur gut ausgelüftet und trocken einlagern. Ein bisschen Abrieb an der Sohle ist normal. Sind die Sohlen dünn gescheuert, löchrig oder lösen sich, sollten die Schuhe ersetzt oder neu besohlt werden.

Klettern fordert und fördert

Klettern und Bouldern sind zwar ein Trendsport, aber ein sinnvoller Trendsport. Gut angeleitet, können die Kletternden ihre Motorik, die Beweglichkeit, Ausdauer, Kraft und Gleichgewicht trainieren. Im Rahmen von Fitness gibt es kaum einen Sport, der die tief liegende, skeletttragende Muskulatur so stark und vor allem umfassend in Hinsicht auf unterschiedliche Muskelgruppen trainiert wie dieser. Klettern und Bouldern sind echte Allrounder.

Wichtig ist, dass Anfänger und Anfängerinnen eine gute Anleitung bekommen. Klettern ist nur so sicher, wie es die verwendeten Sportartikel sind und wie es die Betreuenden gestalten. Während in den Kletterzentren der Alpenvereine regelmäßig Schulungen durchgeführt werden, ist der Klettersport im schulischen Sportunterricht noch nicht flächendeckend angekommen. Kletterausrüstung kaufen ist erst einmal nicht kostengünstig. Ist die Ausrüstung aber einmal vorhanden, steht Bewegung und Spaß in der Vertikalen nichts mehr im Weg.

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