
Therapiebälle
Unser Kaufratgeber unterstützt Sie umfassend bei der Wahl des passenden Therapieballs für die Physiotherapie.
Den passenden Therapieball für die Physiotherapie finden
Therapiebälle Kaufberatung
Therapiebälle gehören mittlerweile zur Grundausstattung in der Physiotherapie. Sie unterstützen die tägliche Arbeit in Praxen, Kindergärten, Rehabilitationszentren und auch im Training zu Hause. Wer gezielt Übungen für Rücken, Bauch, Koordination und Beweglichkeit sucht oder das Gleichgewicht und die Muskulatur stärken möchte, findet eine große Auswahl geeigneter Therapiebälle für unterschiedlichste Bedürfnisse. Der folgende Kaufratgeber zeigt detailliert, welche Bälle es gibt, warum Therapiebälle in der Physiotherapie beliebt sind und welche Kriterien bei der Anschaffung zu berücksichtigen sind.
Das Wichtigste zu Therapiebällen in der Physiotherapie in Kürze:
- Beschreibung: Therapiebälle sind spezielle Trainings- und Therapiegeräte, die in der Physiotherapie zur Unterstützung von Beweglichkeits-, Koordinations- und Kraftübungen genutzt werden.
- Wirkansatz: Das Training mit Therapiebällen basiert häufig auf instabilen und dynamischen Bedingungen, wodurch die Stabilisierung, das Gleichgewicht und die Körperwahrnehmung gezielt gefördert werden können.
- Einsatz: Typische Anwendungsbereiche sind Rehabilitation nach Verletzungen, Prävention, Förderung von Koordination und Balance, Muskeltraining sowie sensorisches Training in verschiedenen Altersgruppen.
- Eigenschaften: Verbreitete Ausführungen bestehen aus PVC, elastischen Kunststoffen oder Schaumstoff; relevante Kriterien sind Belastbarkeit, Oberflächenstruktur (glatt, genoppt) und Hautverträglichkeit.
- Varianten: Je nach Einsatz unterscheiden sich Therapiebälle in Größe, Gewicht, Form (z. B. Igelbälle, Sitzbälle, Gewichtsbälle) und spezifischen Produkteigenschaften zur Anpassung an individuelle Therapieziele.
1. Allgemeines über Therapiebälle in der Physiotherapie
Therapiebälle verfügen über vielseitige Einsatzmöglichkeiten und sind sowohl im professionellen Bereich als auch beim Training zu Hause sehr gefragt. Sie dienen der Förderung von Koordination und Gleichgewicht, stärken gezielt die Muskulatur und ermöglichen verschiedenste Übungen für Patienten aller Altersgruppen. Aufgrund ihrer unterschiedlichen Größen und Oberflächenstrukturen passen sich Therapiebälle individuell an die jeweiligen Therapiebedürfnisse an.


Was ist ein Therapieball?
Ein Therapieball ist ein spezielles Trainings- und Therapiegerät, das in der Physiotherapie unterschiedlichste Funktionen erfüllt. Typisch sind ein flexibles Material, eine variable Oberfläche glatt, mit Noppen wie bei Noppenbällen oder mit weicher Struktur für empfindliche Hände sowie vielfältige Durchmesser und Gewichte. Die Hauptaufgabe eines Therapieballs besteht in der Unterstützung therapeutischer Maßnahmen durch gezielte Übungen, die die Muskulatur, das Gleichgewicht und die Beweglichkeit fördern. Je nach Ballart wird die Verwendung auf Stabilitätstraining, Kräftigungsübungen oder Selbstmassage ausgerichtet.
Einsatzbereiche von Therapiebällen in der Physiotherapie
Therapiebälle finden in verschiedenen therapeutischen Kontexten Verwendung:
- Koordination: Verbesserung der Balance und Körperwahrnehmung durch instabile Trainingsbedingungen.
- Gleichgewicht: Durchführung von Übungen, die die Tiefenmuskulatur und Körperspannung fördern.
- Beweglichkeit: Unterstützung bei Mobilisationsübungen der Wirbelsäule, Beine und Gelenke.
- Muskelkräftigung: Aktives Training für Rücken-, Bauch- und Beinmuskulatur.
- Rehabilitation: Nach Verletzungen, Operationen oder zur Prophylaxe werden gezielte Übungen eingesetzt, um Kraft, Mobilität und Gleichgewicht wiederherzustellen.
- Sensorik und Wahrnehmung: Speziell strukturierte Igelbälle und Noppenbälle fördern die Durchblutung und schulen das Gefühl für die Oberfläche sowie die eigene Körperwahrnehmung.
- Kindergärten und Schulen: Spielerisches Training, Ballspielen, Übungen für Kinder zur Förderung der Motorik und Koordination.
- Selbstmassage: Anwendung von Igelbällen und Noppenbällen zur Entspannung und Durchblutungsförderung.
Unterschied zu anderen Trainingsbällen
Im Vergleich zu klassischen Gymnastikbällen und Spielbällen sind Therapiebälle aus der Physiotherapie optimal für die gezielte Förderung bestimmter Therapieziele abgestimmt. Neben Varianten mit einer griffigen Oberfläche bieten viele Therapiebälle spezifische Merkmale wie ein angepasstes Gewicht, spezielle Materialeigenschaften oder eine besonders weiche Struktur, die die Stärkung und Rehabilitation gezielt unterstützen. Während Spielbälle primär für Spiele, Sport oder Schulsituationen eingesetzt werden, sind Therapiebälle für Übungen, Selbstmassage und gezielte Trainingsziele in der Physio und im Rehabilitationsbereich entwickelt worden. Die Vielfalt an Therapiebälle ermöglicht eine individuelle Anpassung an die Bedürfnisse der Patienten.
2. Verschiedene Zielgruppen zu Therapiebällen
Die Auswahl von Therapiebällen richtet sich stark nach der jeweiligen Zielgruppe. In der Physiotherapie profitieren nicht nur Patienten in der Rehabilitation, sondern auch Kinder in Kindergärten, Erwachsene bei Balance- und Fitnessübungen sowie Senioren im Bereich der Sturzprophylaxe. Therapeuten nutzen unterschiedliche Therapiebälle zur individuellen Gestaltung des Trainings sowohl in Einrichtungen, Praxen, Kliniken, als auch für das Training zu Hause.
Rehabilitations- und Präventionstraining
Für die Rehabilitation oder Prävention sind Therapiebälle unverzichtbar. Sie helfen beispielsweise in der Nachsorge von Operationen, bei Gelenkerkrankungen oder zum Wiederaufbau der Muskulatur nach Verletzungen. Dank der vielseitigen Größen und Oberflächen lassen sich die Übungen optimal an jeden Patienten anpassen. Von sanften Bewegungen zur Mobilisation bis hin zur gezielten Kräftigung, zum Beispiel für Bauch, Rücken oder Beine.
Für Physiotherapeuten in Praxis und Klinik
Therapiebälle sind in der täglichen Arbeit der Physio von zentraler Bedeutung. Sie bieten die Möglichkeit, individuelle Therapiepläne zu gestalten und gezielt auf verschiedene Krankheitsbilder einzugehen. Neben der Koordination werden insbesondere Kraft und Beweglichkeit gefördert. Die Auswahl verschiedener Spielbälle, Noppenbälle, Igelbälle oder Gymnastikbälle eröffnet vielseitige Trainingsformen für Kinder, Erwachsene und Senioren.
Geeignet für die Selbstanwendung zu Hause
Auch zu Hause lassen sich Therapiebälle effektiv einsetzen: Für Balance-, Kräftigungs- oder Dehnübungen benötigt es meist wenig Platz. Selbstanwendende nutzen sowohl Gymnastikbälle als auch Noppenbälle oder Igelbälle zur Förderung von Beweglichkeit, Selbstmassage und Entspannung. Gerade bei langfristigem Training profitieren Patienten von unterschiedlichen Ballgrößen für die gezielte Stärkung verschiedener Muskelgruppen.
Einsatz bei Kindern, Erwachsenen und Senioren
Kinder benötigen kleinere und oft leichtere Therapiebälle, gerne mit Struktur, etwa Igelbälle für die Förderung der Wahrnehmung und Motorik oder Noppenbälle für sinnliches Erleben. Erwachsene setzen auf kräftigere, oft größere Bälle für Fitness, Balance und Muskeltraining, während Senioren besonders vom Training mit Sitzbällen und weichen Varianten zur Sturzprävention profitieren.
| Zielgruppe | Empfohlene Ballarten | Typische Einsatzbereiche | Besonderheiten |
|---|---|---|---|
| Kinder | Motorikbälle, Igelbälle, Schaumstoffbälle | Ballspielen, Motorik, Wahrnehmung, Spiel | Kleine Größen, griffige Oberfläche |
| Erwachsene | Gewichtsbälle, Medizinbälle, Gymnastikbälle | Kräftigung, Koordination, Reha | Versch. Gewichte, viele Übungsvarianten |
| Senioren | Sitzbälle, Schaumstoffwürfel, Noppenbälle | Balance, Entspannung, Gleichgewicht | Große Bälle, weiche Struktur |
| Therapeuten | Alle Varianten je nach Therapiekonzept | Individualisierte Anwendungen | Vielfältige Kombinationsmöglichkeiten |
Kinder bevorzugen Spielbälle, Motorikbälle und Igelbälle, die die Wahrnehmung fördern und spielerisches Üben ermöglichen. Erwachsene greifen häufig zu Gewichtsbällen, Medizinbällen oder Gymnastikbällen, um Kraft, Koordination und Beweglichkeit zu optimieren. Senioren profitieren meist von Sitzbällen und Noppenbällen zur Förderung von Balance und zur Entspannung. Therapeuten setzen auf individuell kombinierbare Varianten, um ein möglichst zielgerichtetes Therapieerlebnis zu bieten.
3. Verschiedene Arten von Therapiebällen in der Physiotherapie
Die Vielfalt an Therapiebällen in der Physiotherapie ermöglicht für nahezu jede Anforderung das passende Trainingsgerät. Vom klassischen Gymnastikball bis zum spezialisierten Igelball gibt es zahlreiche Ballarten, die unterschiedliche Ziele verfolgen.
Jede Art wird gezielt in bestimmten Therapie- oder Trainingskonzepten eingesetzt, sodass für jede Anwendung unterschiedliche Bälle verwendet werden können.
4. Vorteile und Einsatzbereiche
Therapiebälle in der Physiotherapie bieten zahlreiche Vorteile und Einsatzmöglichkeiten. Sie sind flexibel einsetzbar, fördern die Verbesserung von Koordination, Gleichgewicht, Beweglichkeit und Muskelkraft und unterstützen eine Vielzahl von Patienten – vom Kind bis zum Senior, sowohl in Praxen, Einrichtungen, Kindergärten als auch zu Hause.
Förderung von Koordination, Gleichgewicht und Beweglichkeit
Das Training mit Therapiebällen schult die eigene Körperwahrnehmung und fördert die Koordination durch die instabile Oberfläche. Gleichgewichtsübungen auf einem Gymnastikball oder einem Sitzball stärken die tiefliegende Muskulatur, insbesondere im Rücken und Bauch, während gezielte Übungen mit Igelbällen oder Noppenbällen die Beweglichkeit der Gelenke verbessern. Gerade die sensorische Stimulierung trägt dazu bei, die Wahrnehmung für Balance und Position im Raum zu erhöhen.
Unterstützung bei Muskelaufbau und Rehabilitation
Die gezielte Verwendung von Gewichtsbällen, Medizinbällen oder Gymnastikbällen ermöglicht ein effektives Muskeltraining– insbesondere für Rücken, Beine und Bauch. Dabei lassen sich die Übungen an das individuelle Fitnesslevel oder den Rehabilitationsbedarf anpassen. Für die Entspannung oder Selbstmassage kommen häufig Igelbälle zur Förderung der Durchblutung und zur Lockerung verspannter Muskulatur zum Einsatz.
Vielfältige Übungen mit Therapiebällen nach Trainingsziel
| Ziel/Funktion | Geeignete Ballgröße | Empfohlener Therapieball | Hinweise für die Verwendung | Optimal in |
|---|---|---|---|---|
| Gleichgewichtstraining | Mittel bis groß (55–75 cm Ø) | Gymnastikball, Sitzball | Fester Stand, ruhiger Untergrund | Physiotherapie, Fitnessstudios |
| Kräftigung Arme/Beine | Gewichtsbälle (1–5 kg) | Medizinball, Gewichtsbälle | Ballgewicht individuell wählen | Fitness, Reha |
| Mobilisation | Klein (8–20 cm) | Motorik- oder Igelbälle | Griffige, strukturierte Oberfläche | Kindergärten, Physio |
| Sitz- und Haltungsübungen | Groß (65–85 cm) | Sitz- oder Gymnastikball | Körpergröße beachten, rutschfest | Beruf, Praxis |
| Feinmotoriktraining | Klein (8–15 cm) | Schaumstoffbälle, Noppenbälle | Feine Bewegungen, unterschiedliche Oberflächen | Spiel, Motoriktherapie |
Gleichgewicht und Motorik werden optimal durch Balltraining mit Sitzbällen oder Gymnastikbällen gefördert – bevorzugt auf mittleren bis großen Bällen mit stabilem Stand. Beim gezielten Muskelaufbau und Kräftigungstraining wird meist auf Gewichtsbälle oder klassische Medizinbälle gesetzt, deren Gewichte sich individuell abstimmen lassen. Mobile und feinmotorische Übungen mit kleinen, griffigen Motorik-, Noppen- oder Schaumstoffbällen eignen sich besonders für Kindergärten oder Physio-Praxen. Übungen zur Haltung und für die Wirbelsäule werden meist auf großen, rutschfesten Sitz- oder Gymnastikbällen ausgeführt.
5. Wichtige Kriterien beim Kauf von Therapiebällen in der Physiotherapie
Die Auswahl des passenden Therapieballs sollte sorgfältig erfolgen, um die jeweiligen Anforderungen im Therapiealltag, in der Praxis oder für das Training zu Hause optimal zu erfüllen. Verschiedene Qualitätsmerkmale, Materialien, Ballgrößen, Oberflächen und Belastbarkeiten entscheiden über die Funktionalität und Langlebigkeit.
Materialien und Qualität
Therapiebälle bestehen in der Regel aus strapazierfähigem PVC oder elastischen Kunststoffen. Für spezielle Anwendungen kommen vor allem Schaumstoffvarianten zum Einsatz, etwa im Bereich Entspannung oder bei Kindern.
| Material | Eigenschaften | Anwendungen | Oberflächenart |
|---|---|---|---|
| PVC | Robust, elastisch, Anti-Burst | Gymnastik-, Medizin-, Sitzball | Glatt bis leicht strukturiert |
| Elastischer Kunststoff | Griffig, hautverträglich, latexfrei | Igelbälle, Motorikbälle | Noppen, Rillen, strukturiert |
| Schaumstoff | Sehr leicht, weich, nicht abfärbend | Motorik-, Schaumstoffbälle, entspannende Übungen | Sehr weich, glatt |
PVC-Bälle sind besonders bei Gymnastik- und Medizinbällen gefragt, da sie hohe Belastungen aushalten und langlebig sind. Elastische Kunststoffe werden für Igelbälle, Noppenbälle oder Motorikbälle verwendet und bieten einen besonders griffigen, sensorischen Mehrwert. Schaumstoffbälle und -würfel kommen bei Bewegungsängsten, zur Entspannung oder im pädagogischen Bereich zum Einsatz.
Belastbarkeit und Anti-Burst-Eigenschaften
Bei der Auswahl sollte stets auf die Belastbarkeit geachtet werden. Hochwertige Therapiebälle sind mit einer Anti-Burst-Technologie ausgestattet, die verhindert, dass ein Ball nach Beschädigung plötzlich platzt, sondern die Luft langsam entweichen lässt. Das wirkt sich positiv auf die Sicherheit bei Übungen für Rücken, Gleichgewicht und Muskeltraining aus. Je nach Balltyp gibt es Maximalgewichte von 120 kg bis über 200 kg, was insbesondere bei großvolumigen Sitz- oder Gymnastikbällen sowie im Bereich Reha, Sport oder Fitnessstudios bedeutend ist.
Hautverträglichkeit und Allergien
Für den Einsatz in Einrichtungen oder bei sensiblen Patienten ist die Materialwahl entscheidend. Viele Therapiebälle in der Physiotherapie sind latexfrei und aus phthalatfreien, hautverträglichen Stoffen gefertigt, um Allergien zu vermeiden. Gerade bei häufig wechselnden Nutzern empfiehlt sich besondere Aufmerksamkeit auf Zertifizierungen und Oberflächenbeschaffenheit.
Größe und Anpassung an den Körper
Ein passender Ball ist essenziell für die optimale Therapie. Die Größenwahl richtet sich nach der Körpergröße, dem Trainingsziel und dem jeweiligen Bereich (z.B. Balance, Muskelkraft oder Motorik).
| Körpergröße | Empfohlener Ball-Ø | Verwendungszweck | Art des Therapieballs |
|---|---|---|---|
| Unter 140 cm | 45 cm | Mobilisation, Spiel | Igelbälle, Motorikball |
| 140–155 cm | 55 cm | Fitness, Kindergärten, Übungen | Gymnastikball, Motorikball |
| 156–175 cm | 65 cm | Standard-Training, Balance, Haltung | Sitzball, Gymnastikball |
| 176–185 cm | 75 cm | Training für Erwachsene, Wirbelsäule | Gymnastikball, Medizinball |
| Über 185 cm | 85 cm | Extra große Statur, Reha, Sport | Gymnastikball |
Kinder und kleine Personen greifen am besten zu kleineren Therapiebällen, besonders bei Übungen zur Motorikförderung oder beim Ballspielen. Jugendliche bis 155 cm nutzen einen Durchmesser von 55 cm für Fitness, Schulen oder Kindergärten. Für Erwachsene und das Standardtraining sind 65-75 cm optimal, etwa für die Kräftigung der Wirbelsäule oder Übungen im Sitzen. Bei großer Statur oder im Reha- und Sportbereich bieten 85 cm-Therapiebälle noch bessere Möglichkeiten zur Anpassung und Stärkung.
Oberfläche und Griffigkeit
Die Oberfläche nimmt entscheidenden Einfluss auf die Wahrnehmung und Handhabung. Strukturierte Modelle wie Igelbälle oder Noppenbälle sind bevorzugt für die sensorische Förderung, griffiges Training oder Selbstmassage. Glatte Modelle erleichtern das Rollen und Gleiten bei Dehnübungen oder Mobilisation.
Strukturierte Varianten sorgen für mehr Sicherheit, Rutschfestigkeit sowie eine bessere Kontrolle der Bewegungen – gerade bei motorisch eingeschränkten Personen. Glatte Bälle ermöglichen das sanfte Gleiten, eine einfache Reinigung und eignen sich für Pilates sowie klassische Dehn- und Mobilisationsübungen.
Hygiene und Pflege
Pflegeleichte Therapiebälle sind essenziell für den Einsatz in Praxen, Fitnessstudios und Kindergärten. Die meisten lassen sich mit lauwarmem Wasser und mildem Reinigungsmittel reinigen. Für den professionellen Einsatz empfiehlt sich die Wahl von Materialien, die für den Kontakt mit Desinfektionsmitteln geeignet sind. So wird die Hygiene bei häufig wechselnden Nutzern, z. B. in Schulen oder Einrichtungen, dauerhaft sichergestellt.
6. Anwendung und geeignete Auswahl von Therapiebällen
Die richtige Anwendung und Auswahl eines Therapieballs richtet sich nach der jeweiligen Therapie, der vorhandenen Umgebung und den individuellen Voraussetzungen. Damit das Training wirkungsvoll, sicher und angenehm wird, sollten einige Aspekte beachtet werden.
Geeigneter Untergrund und Raum
Für effektive und sichere Übungen mit Therapiebällen ist eine ebene, rutschfeste Unterlage entscheidend. Das minimiert das Risiko von Stürzen oder Fehlausführungen und sorgt bei Balanceübungen für optimale Trainingsbedingungen. Ein ruhiger Raum im Fitnessstudio, in der Praxis oder zu Hause bietet die nötige Konzentration für gezieltes Training.
Kontrolle des Therapieballs auf Beschädigungen
Vor jeder Verwendung eines Therapieballs sollte der Ball auf Risse, Materialschäden oder Luftverlust überprüft werden. Dies erhöht die Lebensdauer und vermeidet Risiken bei Übungen für Wirbelsäule, Bauch, Rücken oder beim Ballspielen und Werfen mit Kindern.
Abgleich individueller Therapieziele
Die Auswahl eines geeigneten Therapieballs erfolgt in enger Abstimmung mit den persönlichen Zielen: Sollen Koordination, Gleichgewicht und Balance gefördert werden, ist ein stabiler Gymnastikball oder Sitzball ideal. Für Muskelaufbau und Sport sind gewichtete Medizinbälle und Gewichtsbälle besonders geeignet, während die Förderung von Beweglichkeit und Entspannung bei Motorik- und Igelbällen im Mittelpunkt steht.
Entscheidungshilfe: Leichter, kleiner oder großer, schwerer Ball?
- Leichte, kleine Spielbälle, Motorikbälle oder Igelbälle fördern sensomotorische Fähigkeiten und sind ideal für Kinder, Einsteiger oder Menschen mit Bewegungseinschränkung.
- Große und schwerere Sitz-, Gymnastik- und Medizinbälle werden für fortgeschrittene Gleichgewichtsübungen, Muskelaufbau und mehr Stabilität im Bereich Wirbelsäule, Bauch und Rücken eingesetzt.
Die Wahl hängt letztlich von Trainingszielen, motorischen Voraussetzungen und Sicherheitsaspekten ab. Bei Unsicherheit empfiehlt sich die Beratung durch eine Fachkraft aus der Physiotherapie oder Praxis.
7. Häufig gestellte FAQs beim Kauf von Therapiebällen für die Physiotherapie
Sie haben Fragen zum Thema Therapieball Physiotherapie und möchten sich schnell orientieren? In unserem FAQ-Bereich finden Sie kompakt aufbereitete, verständliche Antworten auf die häufigsten Fragen. So erhalten Sie schnell die passenden Informationen und gewinnen einen klaren Überblick über die wichtigsten Themen.


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Für welche Zwecke eignet sich ein Therapieball besonders?
Therapiebälle sind vielseitig nutzbar und eignen sich besonders für Koordinationsübungen, den gezielten Muskelaufbau, Balance- und Gleichgewichtstraining sowie für die Förderung der Beweglichkeit. In der Reha oder Physiotherapie werden sie auch zur Verbesserung der Körperhaltung und zur Entspannung eingesetzt. Igelbälle und Noppenbälle sind zudem beliebt für die Selbstmassage, die Durchblutungsförderung und gezielte Wahrnehmungsübungen, ideal in Kindergärten oder bei Einsteigern.
Welche Ballgröße passt zu welcher Körpergröße?
Die geeignete Ballgröße richtet sich nach der Körpergröße und dem gewünschten Trainingsziel. Für Kinder und kleinere Personen eignen sich meist kleinere Motorik-, Igel- oder Schaumstoffbälle (bis 45 cm), während Jugendliche und Erwachsene häufig Gymnastikbälle zwischen 55 und 75 cm Durchmesser wählen. Bei Übungen im Sitzen sollte darauf geachtet werden, dass die Oberschenkel waagerecht und die Füße flach auf dem Boden stehen. Diese Sitzhaltung sorgt gerade bei Training der Wirbelsäule oder bei Haltungsübungen für optimale Ergebnisse.
Wie wird die Belastbarkeit von Therapiebällen gemessen?
Die Belastbarkeit von Therapiebällen in der Physiotherapie gibt das maximale Gewicht an, das ein Ball dauerhaft tragen kann, ohne seine Funktion oder Sicherheit zu verlieren. Die Prüfung erfolgt unter statischer sowie dynamischer Beanspruchung. Höher belastbare Modelle mit Anti-Burst-Technologie sind insbesondere bei Therapien, Sport- oder Fitnesstraining zu bevorzugen, da sie mehr Sicherheit und Langlebigkeit bieten.
Worauf ist bei Reinigung und Pflege von Therapiebällen zu achten?
Hygiene spielt im Umgang mit Therapiebällen eine wichtige Rolle, vor allem in Praxen, Fitnessstudios oder Kindergärten. Eine regelmäßige Reinigung mit lauwarmem Wasser und mildem Reinigungsmittel erhält nicht nur eine griffige, gepflegte Oberfläche, sondern beugt auch der Übertragung von Keimen vor. Für professionelle Einrichtungen empfiehlt sich die Verwendung geeigneter Desinfektionsmittel, wobei die Verträglichkeit mit dem jeweiligen Material stets beachtet werden sollte.
Welche Unterschiede gibt es zwischen klassischen Therapiebällen und Gewichtsbällen?
Klassische Therapiebälle, wie Gymnastik- oder Sitzbälle, sind meist groß, leicht und besonders für Gleichgewichts- und Koordinationstraining konzipiert. Gewichtsbälle hingegen sind schwerer, dienen dem gezielten Muskelaufbau sowie Fitness- und Rehaübungen, etwa beim Werfen oder zur Steigerung der Trainingsintensität. Igelbälle und Noppenbälle ergänzen beide Varianten, indem sie vor allem für die Förderung der Wahrnehmung, Selbstmassage und Entspannung eingesetzt werden.
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